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Quark, Joghurt oder Skyr: Die Milchprodukte im Check – Video

Ob zum Müsli am Morgen oder als Protein-Bombe nach dem Sport: Joghurt und Quark stehen bei vielen regelmäßig auf der Einkaufsliste. Andere schwören auf das Traditions-Milchprodukt Islands: Skyr. FOCUS Online erklärt, was die Milchprodukte unterscheidet.

Quark, Joghurt oder Skyr (Anzeige)? Sie alle sollen Knochen und Zähne stärken, die Hirnfunktion verbessern und bei entsprechendem Training die Muskeln schneller wachsen lassen. Die Auswahl an Produkten im Kühlregal ist groß. Die Unwissenheit, welches die beste Variante für wen ist, aber oft noch größer.

Grundsätzlich werden alle Produkte aus Milch hergestellt. Bei Joghurt setzen die in der Milch enthaltenen Bakterien den Zucker in Säure um. Das schafft ein saures Milieu, das das Eiweiß ausflocken lässt. Glattgerührt entsteht handelsüblicher Joghurt.

Bei Quark kann zusätzlich Sahne untergehoben sein – wie viel, hängt vom jeweiligen Fettgehalt ab. Für Skyr wird die Milch im Gegensatz zu Quark und Joghurt zuerst entrahmt. Deshalb landet in einem Becher Skyr viermal so viel Milch wie in einem Joghurt. Die Folge: ein fettarmes Milchprodukt mit extra viel Eiweiß.

Skyr und Magerquark haben mehr Eiweiß, Magerjoghurt mehr Kalzium

Vergleichbar mit Skyr seien aufgrund des Fettgehalts nur Magerquark und Magerjoghurt, sagt Doris Gräfe von der Verbraucherzentrale NRW.

Sowohl Skyr als auch Magerquark enthalten der Expertin zufolge viel Eiweiß, was vor allem für Sportler interessant sein kann. Wer auf das Geld achten möchte, sollte eher zu Magerquark greifen, da Skyr teurer ist.  

Joghurt enthält hingegen mehr Kalzium. Der Mineralstoff ist zum Beispiel wichtig für den Knochenaufbau. Wer besonders auf die Kalorien schaut, sollte Gräfe zufolge auf den Magerquark zurückgreifen. Generell rät die Expertin aber, Zitat: „Am besten für die Gesundheit ist es, wenn Sie die Milchprodukte abwechseln.“


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