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Wie viel Kaffee deinem Körper guttut – und wem er besonders schadet – Video

Kaffee ist besser als sein Ruf. Ein Ernährungsmediziner erklärt, wie viele Tassen pro Tag für den Körper gut sind – und warum manche Menschen besser keinen Espresso trinken sollten.

Viele Menschen lieben ihren Kaffee. Ob nach dem Aufstehen am Morgen, dem Mittagstief oder als Energie-Kick zwischendurch: Kaffee macht wach und belebt. Darüber hinaus zeigen Studien einen positiven Einfluss von Kaffee auf den menschlichen Organismus. So senkt Kaffee etwa das Risiko für Lebererkrankungen oder beugt bestimmten Herz- und Krebserkrankungen vor. Auch erkranken Kaffeetrinker seltener an Alzheimer oder Parkinson.

Doch können die Inhaltsstoffe von Kaffee, wie etwa das Koffein, ab einer gewissen Menge auch negative gesundheitliche Folgen haben. Das erläutert Christian Sina, Direktor des Instituts für Ernährungsmedizin am Universitätsklinikum Lübeck. Dies seien zum Beispiel Schweißausbrüche, Durchfall, Kopfschmerzen, eine erhöhte Nervosität oder Erregbarkeit bis hin zu Herzrasen.

Nach maximal vier Tassen Kaffee sollte Schluss sein

Ab wann Symptome wie diese einsetzen, ist bei jedem Menschen anders – auch weil es Gewöhnungseffekte gibt: Wer jeden Tag viel Kaffee trinkt, verträgt irgendwann mehr davon als jemand, der nur einmal in der Woche eine Tasse trinkt. Das ist grundsätzlich unproblematisch – solange negative Symptome ausbleiben.

Trotzdem zieht der Experte eine Grenze: „Mehr als drei bis vier Tassen Filterkaffee am Tag sollten es bei den meisten nicht sein, und vor allem nicht mehr als zwei auf einmal.“

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Nicht nur die Menge ist entscheidend – auch die Zubereitung

Hinzu kommt, dass Kaffee nicht gleich Kaffee ist: So ist Espresso nicht nur deutlich konzentrierter als Filterkaffee. Er ist für einige Personen auch weniger bekömmlich.

Der Ernährungsmediziner erklärt: „Bestimmte Inhaltsstoffe werden bei Espresso im Gegensatz zu Filterkaffee zubereitungsbedingt nicht herausgefiltert. Deshalb treibt Espresso den Cholesterin-Spiegel in die Höhe.“ Patienten mit erhöhten Cholesterin-Werten greifen deshalb besser zu Filterkaffee.


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