Gesundheit

Wie gut klappt Securpharm?

Welche Vorteile bringt Securpharm? Wo lauern Probleme, die Apothekern das Leben schwer machen? Die Apothekerkammer Berlin wollte genau dies von ihren Mitgliedern wissen und startete eine Umfrage. Das Fazit: „Bis zu einer vollen Integration und einem reibungslosen Ablauf im Apothekenalltag bleibt noch Einiges zu tun.“

Knapp ein halbes Jahr nach Einführung des Fälschungsschutzes mittels Securpharm in deutschen Apotheken interessierte sich die Apothekerkammer Berlin (AK Berlin), wie die Apotheker mit dem Fälschungsschutzsystem zurechtkommen. Welche Erfahrungen haben die Kollegen in den Berliner Apotheken mit Securpharm bisher gemacht, wo liegen Vorteile und wo gibt es noch Probleme und Reibungsverluste?

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215 Apotheker nahmen im September 2019 an der Umfrage der AK Berlin teil – die meisten (202) arbeiten in öffentlichen Apotheken, neun in Krankenhausapotheken, drei Apotheker nannten ihre Tätigkeit nicht. Zudem beliefern 15 der öffentlichen Apotheken Heime, zwei verfügen über eine Großhandels- und neun über eine Versandhandelserlaubnis. Die Umfrage sei somit „durchaus repräsentativ für die Berliner Apothekenlandschaft“, teilt die Apothekerkammer mit, „da alle erwarteten Nutzergruppen vertreten sind“.

Erfassung der Packungen

In der Umfrage wurde erstmalig eine Einschätzung zur Durchdringung der neuen Packungen in den Apotheken ermittelt. Die Befragten schätzen, dass mehr als die Hälfte der täglich bearbeiteten Packungen bereits mit den neuen Merkmalen ausgestattet ist. Der überwiegende Teil der befragten Apotheken (78 Prozent) schafft es der AK Berlin zufolge, im Apothekenalltag alle Packungen mit dem neuen Code zu erfassen. 20 Prozent schaffen es nur teilweise und 3 Prozent überwiegend nicht.

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