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Raus aus den Federn: Eine Gewohnheit am Morgen raubt Ihrem Körper richtig viel Energie

Manche Menschen springen morgens sofort aus dem Bett und sind hellwach, für andere ist es hingegen der absolute Horror, wenn sie von ihrem Wecker aus dem erholsamen Schlaf gerissen werden.

Sie gehören eher zur zweiten Kategorie? Dann sollten Sie trotzdem auf die Snooze-Taste lieber verzichten Denn dadurch werden im Gehirn Hormone freigesetzt, die Sie normalerweise in einen tiefen Schlaf versetzen würden.

Schlummern verwirrt den Körper

Das Problem am Schlummern: Man liegt nur für weitere fünf oder zehn Minuten im Bett liegt, bevor der Wecker erneut wach macht.

Für den Körper ist das extrem verwirrend, wie Fachleute des US-amerikanischen Sleep Clinic Service (SCS) zu bedenken geben. Sie raten, den Alarm einfach zehn Minuten später als bislang einzustellen – und sich dafür direkt aufzuraffen, wenn der Wecker klingelt.

Das steckt hinter der Schlafträgheit

Tut man das nicht, kann das dazu führen, dass der Körper mit einer sogenannten „Schlafträgheit“ kämpft.

Dabei handelt es sich eigentlich um das besondere Gefühl der Benommenheit, das man beim und kurz nach dem Aufwachen fühlt. Allerdings dauert es im Extremfall dann stundenlang an.

Idealer Schlaf: Auf die innere Uhr hören

Im Idealfall sollte man ins Bett gehen, wenn man müde ist – und würde den Körper entscheiden lassen, wann man genug geschlafen hat. 

Die Realität sieht jedoch anders aus: Stress, Kinder, Jobs – und eben auch das Snoozen – verhindern oft, die innere Uhr richtig stellen zu können.

Sie können richtig schlafen lernen

„Lange Schlafperioden von mehr als 9 Stunden können sich auf die gleiche Weise auf die Gesundheit auswirken wie kurze Schlafzeiten“, sagen die Forschenden. 

Die Forschung zeigt, dass ein längerer Schlaf das Risiko für Demenz erhöhen kann, Gedächtnisverlust verursacht und zu Gewichtszunahme führt.

Auf der anderen Seite sind weniger als sechs Stunden pro Nacht ebenfalls nicht empfehlenswert – und können nur schwer wieder aufgeholt werden. 

Die Fachleute empfehlen: Der beste Weg, den Schlaf nachzuholen, ist, sich über einen längeren Zeitraum eine oder zwei Stunden mehr zuzugestehen. Zum Beispiel eine zusätzliche Stunde pro Tag über eine Woche oder sogar einen Monat.

Um die Kontrolle über den eigenen Schlafrhythmus zu gewinnen, kann es helfen, einen analogen Wecker zu kaufen, der keinen Schlummerknopf hat oder den Wecker irgendwo im Raum aufzustellen, damit man aufstehen muss, um ihn auszustellen.

Das Original zu diesem Beitrag „Eine Gewohnheit am Morgen raubt Ihrem Körper richtig viel Energie“ stammt von FitForFun.

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