Gesundheit

Australien: Abstand? Fehlanzeige

Viele Menschen verstehen noch nicht so ganz, wie hoch infektiös das neuartige Coronavirus wirklich ist, oder rechnen bei einer Ausbreitung des Virus mit eher geringen Folgen. So scheint es zumindest, wenn man den Menschen am berühmten Bondi-Beach im australischen Sydney zusieht. Dennoch merkt hier fast jeder Besucher, dass das eigentlich nicht richtig ist. „Ideal ist das definitiv nicht. Es ist besorgniserregend, so viele Menschen zusammen zu sehen.“ „Wir haben sonst nicht so hohe Temperaturen hier. Ich denke, dass die Menschen das noch ausnutzen wollen, solange sie dürfen.“ „Zuhause in Kanada, da waren so um die 30 Menschen auf einem See skaten und alle haben sich darüber aufgeregt, dass sie nicht vorsichtig genug waren. Wenn Sie sich anschauen, was hier gerade abgeht.“ „Ich denke, es ist ein letztes ‚Hurra‘, verstehen Sie? Ab morgen wird sich das ändern. Ich mein, wir sollten auch jetzt schon nicht hier sein.“ Trotzdem sind sie alle gekommen. Obwohl es von der Regierung bereits Einschränkungen für Versammlungen im Freien gegeben hat, strömten am Freitag Tausende Menschen an den Strand. Australier wurden dazu aufgerufen, eineinhalb Meter Abstand voneinander zu halten. Zudem kündigte Premierminister Scott Morrison an, dass Bars und Restaurants nur noch eine Person pro vier Quadratmeter empfangen dürfen. Für die Besucher am Bondi-Beach galt dies offensichtlich nicht.

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