Gesundheit

Benedikt Bühler spricht im Podcast über seine Anhörung im Bundestag

Mehr als 413.000 Menschen haben die Petition des Pharmaziestudenten Benedikt Bühler für ein Verbot des Versandhandels mit verschreibungspflichtigen Arzneimitteln unterschrieben. Am kommenden Montag um 12:00 Uhr wird sich der Petitionsausschuss im Bundestag mit dem Anliegen beschäftigen und Bühler dazu befragen. Auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat sich angekündigt. Gegenüber ptaheute.de berichtet der Student in einem Podcast-Gespräch mehr über die Anhörung.

Am 27. Januar 2020 um 12:00 Uhr wird der 20-jährige Pharmaziestudent Benedikt Bühler vor dem Petitionsausschuss des Bundestages in Berlin seine Forderung nach einem Rx-Versandverbot begründen. Die Petition von Bühler zieht immer größere, auch politisch Kreise. Offensichtlich plant nun auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) zur Anhörung zum Versandverbot im Petitionsausschuss in den Bundestag zu kommen. Und auch auf der Besuchertribüne könnte es außerordentlich voll werden. In den sozialen Netzwerken organisieren sich derzeit mehrere Gruppen von Apothekerinnen und Apothekern, um gemeinsam nach Berlin zu reisen.

Im Podcast von ptaheute.de berichtet Bühler gegenüber Chefredakteurin Cornelia Neth, wie die Anhörung vor dem Petitionsausschuss des Bundestages ablaufen wird und wieso er keinesfalls über eine EU-rechtliche Umsetzbarkeit diskutieren möchte. Wie er die Abgeordneten von seinem Vorhaben überzeugen möchte, erfahren Sie hier:

Stress mit der ABDA

Die ABDA will Bühler bei seinem Vorhaben nicht unterstützen. In der vergangenen Woche hatte sich Bühler mit ABDA-Präsident Friedemann Schmidt, ABDA-Hauptgeschäftsführer Sebastian Schmitz und Pressesprecher Reiner Kern getroffen. Eigenen Angaben zufolge fragte Bühler nach den Vollversionen dreier juristischer Gutachten, die eine Machbarkeit des Verbots belegen und die ABDA in Auftrag gegeben hatte. Doch die ABDA soll die Herausgabe der Daten verweigert haben. ABDA-Sprecher Reiner Kern sagte dazu gegenüber DAZ.online, dass man das Rx-Versandverbot derzeit nicht „promoten“ wolle.

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