Gesundheit

Die Stimme als Arbeitswerkzeug

Wer beruflich viel reden muss, wie es zum Beispiel in der Apotheke der Fall ist, der muss sich auf seine Stimme verlassen können. Er muss zudem seine Stimme richtig nutzen, schließlich spielt sie eine tragende Rolle in der Kommunikation. Genügend Gründe also, sich einmal genauer mit dem Einsatz der Stimme zu befassen.

„Die Stimme eines Menschen ist sein zweites Gesicht“, so der Schriftsteller und Pädagoge Michael Gerard Bauer. Sie ist außerdem seine akustische Visitenkarte. Beruflicher Erfolg kann von ihr abhängen. Dies gilt nicht nur für professionelle Sprecher wie Schauspieler oder Moderatoren. Auch bei Menschen, die Botschaften vermitteln wollen oder Verkaufsgespräche führen müssen, hängt deren Erfolg mit von der Wirkung ihrer Stimme ab.

Doch viele Menschen sind sich gar nicht bewusst, welch großen Anteil ihre Stimme an der Wirkung auf andere ausmacht. Richtig eingesetzt, steigert sie die Glaubwürdigkeit sowohl der Person als auch des Gesagten. Der Sprecher wirkt kompetenter, sympathischer, vertrauenswürdiger, überzeugender und professioneller. Doch was können Vielsprecher tun, um ihre Stimme besser zu nutzen und sie gleichzeitig pfleglich zu behandeln? Wer sich eine wärmere und resonanzreichere Stimme wünscht, kann beispielsweise auf ein Stimmtraining zurückgreifen. Jeder kann mit entsprechenden Übungen erreichen, den Klang seiner Stimme im Rahmen seiner persönlichen physiologischen Gegebenheiten zu verbessern. 

Da unsere Stimme quasi gesprochene Atmung ist, sollte der Atmung auch die entsprechende Aufmerksamkeit zukommen. Für eine kräftige und klangvolle Stimme muss die richtige Atemtechnik eingesetzt werden. Eine möglichst aufrechte Körperhaltung gehört mit dazu. An der Artikulation und an der Sprachmelodie kann ebenfalls gefeilt werden. Generelles Ziel sollte es sein, möglichst stimmschonend, also anstrengungsfrei, zu sprechen, deutlich zu artikulieren, mit einer abwechslungsreichen Sprachmelodie zu sprechen und gleichzeitig deutlich zu intonieren.

Welche Übungen dabei hilfreich sind, beschreibt AZ-Autorin Inken Rutz in der aktuellen AZ 2020, Nr. 4, Seite 6.

Quelle: Den ganzen Artikel lesen