Gesundheit

Futurepharm: „Ihr Fenster in die digitale Apothekenwelt“

Am 15. und 16. März findet in Stuttgartdie Interpharm statt. Neben vielen bewährten Programmpunkten, wie demwissenschaftlichen Kongress oder dem ApothekenRechtTag, gibt es in diesem Jahrauch ein neues Format, das im Rahmen der pharmazeutischen Ausstellung stattfindet– Futurepharm. Wir haben DAZ-Herausgeber Peter Ditzel, der die Veranstaltungmoderieren wird, gefragt, was es damit auf sich hat.

DAZ.online:Mit Futurepharm wird es in diesem Jahr ein neues Konzept auf der Interpharmgeben, das Sie moderieren werden. Was genau steckt dahinter?

Ditzel: Futurepharm bedeutet für uns Digitalisierungund Apothekenzukunft. Wir haben Futurepharm im Rahmen der Interpharm als Forumkonzipiert. Forum heißt bei uns: Futurepharm ist offen für alleInterpharm-Besucher, also auch für diejenigen, die nur die Messe besuchen möchten.Daher haben wir Futurepharm nicht in einen Vortragssaal gelegt, sondernunmittelbar in einen eigenen Bereich der Messehalle. So kann jeder nachBelieben und Interesse die Vortragsthemen aussuchen und anhören, für die ersich interessiert. Und die Präsentationen werden mit maximal 20 Minuten kurz undkurzweilig sein. Übrigens, fast alle Vorträge finden sowohl am Freitag als aucham Samstag statt, so dass die Möglichkeit besteht, Futurepharm zu besuchenneben den wissenschaftlichen Vorträgen.

DAZ.online:Wie ist die Idee zu Futurepharm entstanden?

Ditzel: Wie heißt es so schön: Das Thema lag in derLuft – oder hier besser: im Netz. Digitalisierung ist das Mega-Themaunserer Zeit und der kommenden Jahre. Nahezu jede Branche ist davon mehr oderweniger betroffen. Schon heute sieht sich die Apotheke mit vielen digitalenNeuerungen konfrontiert. Die Herausforderungen sind noch nicht am Ende, diedigitale Revolution geht weiter. Ich nenne hier z. B. die Stichworteelektronischer Medikationsplan, das E-Rezept, Securpharm, Apps für Kunden, Appsfür das Backoffice, Click&Collect-Plattformen, Telepharmazie und vielesmehr. Die Präsentationen auf unserem Forum Futurepharm werden sich mit einigendieser Themen befassen.

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DAZ.online:Soll das etwas Einmaliges sein oder ist es vorstellbar oder sogar geplant, esfortzusetzen?

Ditzel: Wir gehen davon aus, dass das ThemaDigitalisierung an Fahrt aufnimmt und uns alle noch viele Jahre beschäftigenwird. Denken Sie beispielsweise nur an das E-Rezept, das nicht mehr lange aufsich warten lässt, wir werden umdenken müssen im Umgang mit E-Rezepten, beimEinlösen, bei der Weiterverarbeitung und Abrechnung von E-Rezepten. Oder dieelektronische Patientenakte für Versicherte. Darüber hinaus wird dieEntwicklung neuer Hardware voranschreiten: Geräte mit künstlicher Intelligenz,Roboter, Monitore, das Internet der Dinge, um auch hier nur einige Stichwortezu nennen. Ich gehe davon aus, dass die Futurepharm auch bei weiterenInterpharm-Kongressen ihren festen Platz haben wird.  

Das vollständige Interpharm-Programm und alles, was Sie sonst noch wissen müssen, finden Sie hier.

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