Gesundheit

Neue Substanzen in Drogentests nicht nachweisbar

Neue Drogen stellen Verkehrsmediziner vor ein immenses Problem. Viele von ihnen lassen sich nicht durch herkömmliche Tests nachweisen. Doch allein im vergangenen Jahr traten in Europa 80 neue solcher Substanzen auf.

Neue Drogen stellen Verkehrsmediziner vor große Herausforderungen. Viele der berauschenden Substanzen, die vor allem junge Menschen konsumieren, seien mit herkömmlichen Drogentests nicht zu erfassen. Das berichteten Experten während eines gemeinsamen Symposiums der Deutschen Gesellschaft für Verkehrsmedizin und der Deutschen Gesellschaft für Verkehrspsychologie. 

80 neue Substanzen allein im vergangenen Jahr

Allein im vergangenen Jahr seien in Europa 80 neue Substanzen aufgetreten, sagte der Münchner Toxikologe Frank Mußhoff. „Da haben wir ganz große Probleme, weil die von normalen Drogentests nicht erfasst werden. Wir finden im Labor nur das, was wir kennen.“ Viele der Substanzen wie etwa Badesalz-Drogen oder die Räuchermischung Spice fielen auch noch gar nicht unter das Betäubungsmittelgesetz. „Es ist verheerend, was die Leute schlucken und schniefen, ohne zu wissen, was es ist.“


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